Die Queen des Neosoul und Givenchy

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Als Erica Abi Wright kommt Erykah Badu in den U.S.A. zur Welt. Bereits als Teenager ändert die Künstlerin ihren Namen, weil sie findet, dass dieser durch die Sklaverei vorbelastet ist. Aus „Erica“ wird „Erykah“, wobei „kah“ für das fehlerlose, „innere Selbst“ steht. „Badu“ ist einfach nur eins ihrer Lieblingsworte, welches sie beim Singen gerne endlos wiederholt. Erykah ist eine Ikone und gehört nicht alleine wegen ihrer Stilsicherheit zu den wohl beeindruckendsten Frauen unserer Zeit. Daher macht es Sinn, dass sich Givenchy-Chefdesigner Riccardo Tisci für sie entschieden hat, um die kommende Spring 2014-Kollektion des französischen Modeunternehmens zu repräsentieren. Tisci ist bekannt dafür den afrikanischen- bzw. lateinamerikanischen Modeltyp zu unterstützen. Mit Erykah Badu dürfte er aber eine Wahl getroffen haben, die nicht nur eine Minderheit im Model-Business  stärkt, sondern auch dem Gründer Hubert de Givenchy gefällt. Der Couturier bevorzugt in seinen Kollektionen zumeist grelle Farben – eine Vorliebe, die sich perfekt mit Badus persönlichem Stil deckt. Zudem wäre wohl niemand geeigneter als Erykah Badu  eine Kollektion zu repräsentieren, in der verschiedene ethnische Stilelemente zusammenfliessen. Im Frühling trifft im Hause Givenchy nämlich afrikanischer Look auf japanische Tradition.

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