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  • Cam’ron – Ghetto Heaven Vol 1

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    Diplomat Records- Gründer Cam’ron haut mit Ghetto Heaven noch kurz vor Jahresende eins der vielleicht besten Mixtapes in 2013 raus – und das auch noch zum gratis download. Bitte schön:

    Playlist:

    Ghetto Heaven Me Killa Dat All Told You Wrong Talk To Me Go Outside Instagram Skit Instagram Catfish Snapped Think You Need Love Murder Game Think About It My Life Let Me Work Golden Friends Jungle Welcome To My World Come And Talk To Me

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    Auf DatPiff könnt ihr euch das Album gratis runterladen.

  • Die unendliche vodafone-Geschichte

    Es war einmal eine kleine, aber wunderschöne Prinzessin, die in der Servicewüste Deutschland lebte. Ihr Glauben in das Gute war stark, und obwohl die vodafone – Mobilfunkgesellschaft bereits zu dämlich war, ihr den Anschluss mit der Rufnummer 030. 679 65 001 zu überschreiben, vertraute sie dem Kundenberater am Telefon, der ihr versprach, sie würde schnellstmöglich einen neuen Telefonanschluss bekommen. Die Freuden des Internet waren der kleinen Prinzessin eine Herzensangelegenheit und so unterzeichnete sie blauäugig den Vertrag des DSL Classic- Pakets.

    Die Tage vergingen, doch der Konzern meldete sich nicht zurück, um mit ihr einen Anschlußtermin zu vereinbaren – der völlig unnötig gewesen wäre, hätte man ihr den vorangegangenen Vertrag einfach überschrieben. Da fasste sich die Prinzessin ein Herz und rief die Kundenhotline des Telefonanbieters an. Nachdem sie die Auftragsnummer durchgab, teilte ihr der unhöfliche Berater am anderen Ende der Leitung mit, dass unter dieser Nummer kein Auftrag eingepflegt sei. Wie so etwas denn sein könnte, fragte die kleine Prinzessin neugierig. „Vor den Feiertagen ist halt viel zu tun, und vor Ablauf der 10 Tage-Frist brauchen sie auch gar nicht erst wieder nachfragen!“, antwortet ihr die dunkle Seite der Macht. Höflich machte die kleine Prinzessin darauf aufmerksam, dass nach ihrer Zeitrechnung die genannte Frist bereits abgelaufen sei, und man ihr zudem versprochen hatte, dass man sich aufgrund der vorangegangen Unannehmlichkeiten um eine schnelle Klärung des Sachverhalts bemühen wollte. Klug, wie die kleine Prinzessin war, wusste sie natürlich, dass ’schnell‘ eine sehr relative Zeitangabe für einen Bearbeitungszeitraum war. Doch der böse Kundenberater wollte der Prinzessin nicht verraten nach welchem Kalender vodafone ihre Anschlusstermine vergab – war es doch scheinbar nicht Gregorianische, nach dem das Unternehmen arbeitete. Der Call-Center-Mensch entgegnete ihr nur patzig: „Also ich kann jetzt im Computer nichts sehen, also kann ich jetzt auch nichts weiter für sie tun!“. Da er der kleinen Prinzessin aber auch nicht sagen konnte, wer denn etwas für sie tun könne, suchte diese in ihrer Verzweiflung einen vodafon-Shop auf. Der Inhaber des Mobilfunkshops in der Mariannenstraße begegnete der kleinen Prinzessin mit der selben Kompetenz und Freundlichkeit wie bereits zuvor der Kundenberater am Telefon – der Servicegedanke wird bei vodafone groß geschrieben, und die Probleme ihrer Kunden liegt dem Konzern offensichtlich sehr am Herzen. Man klärte die kleine Prinzessin ehrlich darüber auf, dass man mit ihrem Anliegen kein Geld verdiene, weshalb sie sich doch bitte selbst um ihre Angelegenheit kümmern möchte. Man bot ihr aber großzügig an, sie könne einen kostenpflichtigen Surfstick erwerben, um so die Zeit ohne Internet zu überbrücken… Dankend lehnte die Prinzessin dieses gütige Angebot ab und fühlte sich schrecklich verlassen und alleine mit ihrem Problem.

    Als sich in den darauffolgenden Tagen noch immer niemand meldete, schickte sie daher am 07.12.2013 die erste von vielen weiteren Mails:

    „Sehr geehrte Damen und Herren,

     
    nachdem ich in ihrem Callcenter angerufen hatte, und der Kollege am Telefon sagte, dass in ihrem System kein Auftrag mit der Nummer ARC-Nr. ARC5400464937 zu finden sei, ist das nun mein letzter Versuch eine Information zu bekommen, bevor ich meinen Auftrag storniere um mir einen kompetenteren Anbieter zu suchen.
    Ich bitte um Rückruf von Jürgen D., damit ich meine Geschichte nicht jedes Mal wieder von vorne erzählen muss. Um ganz ehrlich zu sein kotzt mich die Begriffsstutzigkeit ihrer Mitarbeiter aufgrund ihrer suboptimalen, firmeninternen Kommunikation mindestens genau so an, wie ihre Unorganisiertheit und Inkompetenz! Ich weiss, es ist Weihnachtszeit und sie sind sicherlich mit dem erhöhten Arbeitsvolumen überfordert, aber das ist ein Witz! Ihr ‚Kundenservice‘ hat mit ‚Service‘ wirklich nichts zu tun! Ich glaube wirklich Kundenorientierung und Leistungsbereitschaft sind in ihrer Firmenkultur absolute Fremdworte!!!
     
    Bitte geben sie mir wenigstens ein Zeichen, dass diese Mail einen Mitarbeiter erreicht hat, der lesen konnte und diese Beschwerde auch zur Kenntnis genommen hat.“
    Doch ihre Mails sollten unbeantwortet bleiben.
    In einem Anflug letzter Hoffnung versuchte die kleine Prinzessin am heutigen Tag wieder Kontakt aufzunehmen, doch gab ihre Bemühungen nach 20 Minuten in der Warteschleife traurig auf.
    Die kleine Prinzessin hatte nun nur noch eine Möglichkeit: Ihren Freund das social Network um Hilfe zu bitten. Niemals zuvor hatte die kleine Prinzessin hiervon gebrauch gemacht. Zwar war sie sich ihrer Reichweite in sozialen Netzwerken durchaus bewusst, doch hatte sie sich geschworen, diese niemals für private Zwecke zu missbrauchen. Doch was sollte sie tun? Welche Wahl blieb ihr um sich Gehör zu verschaffen??? Mutig fasste sie sich ein Herz und schrieb auf die facebook-Seite des Unternehmens, und siehe da: Eine Antwort. Der Tobias schrieb, sie solle doch das Kontaktformular ausfüllen. Müde lächelte die kleine Prinzessin. Als sei ihr diese  völlig geniale Idee nicht bereits selbst eingefallen. Doch was nützen alle Schreiben, wenn der Empfänger offensichtlich nicht lesen kann???
    Ratlosigkeit und Verzweiflung überkamen die kleine Prinzessin… und wenn sie nicht gestorben ist, dann füllt sie noch heute Kontaktformulare der vodafone- Gesellschaft aus.
    Und die Moral von der Geschichte? Kontaktformulare und Kundenberater bei vodafone bringen’s offensichtlich nicht.
  • The Junky’s Christmas

    „It was Christmas Day and Danny the Car Wiper hit the street junksick and broke after seventy-two hours in the precinct jail. It was a clear bright day, but there was warmth in the sun. Danny shivered with an inner cold. He turned up the collar of his worn, greasy black overcoat.
    This beat benny wouldn’t pawn for a deuce, he thought.“

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    Weihnachten ist ein Fest des Friedens und der Besinnlichkeit. Eine Zeit des Jahres, in der Geschichten einmal in kuschliger Runde an offenem Kamin erzählt wurden, während Schneeflocken leise auf den Fenstersims nieder rieselten. In Zeiten der globalen Erwärmung rieseln Schneeflocken an Weihnachten eher selten, und die flackernden Flammen im Kamin wurde durch die flackernden Bildschirme des Fernsehers ersetzt, in dem man sich nun die verfilmte Version der Weihnachtsgeschichte gibt. Zeiten ändern sich, doch die positive Message von Dickens überdauert so Traditionen.

    Auch die Weihnachtsgeschichte von William S.Burroughs ist eine Geschichte über Erlösung und Hoffnung, die von niemand geringerem als Francis Ford Coppola produziert wurde. Eine Kurzgeschichte über den Junkie Danny, welche man am Besten gemütlich eingekuschelt vor dem flackernden Laptop oder Computer-Bildschirm genießt.

    The Junky’s Christmas von William S.Burroughs (Koch Vision), Erscheinungsdatum: 21. November 2006, Länge: 21 Minuten.

  • Kendrick Lamar und Eddie Peake

    „When the lights shut off, an artist’s dream is that their work will stand the test of time. The ones that influence our culture are the ones we most remember. Here, two powerful creative forces come together to elevate the status quo and lay ground to their legacy. This is their poetry. Sing about them. This is part one.“

    Das neue Kendrick Lamar Video zu „Sing About Me“ ist das Erste einer zweiteiligen Serie, bei der Darren Romanelli Regie geführt hat. Der Clip ist ein stylischer schwarz-weiß Video-Spaziergang durch Compton, bei dem auch der britische Künstler Eddie Peake bei der Arbeit zu sehen ist.

    Der zweite Teil des Videos folgt voraussichtlich im Januar 2014, und den Song findet ihr auf seinem Platin-Album good mid m.A.A.d city.

    Ich persönlich finde dieses Video in seiner Umsetzung ähnlich perfekt, wie den Kurzfilm den Shabazz Palaces damals zu Belhaven Meridian rausbrachteZeitlos, klassisch und endlich mal eine Abwechslung zum Terry-Richardson-Popschlampen-Overkill.

  • Die Queen des Neosoul und Givenchy

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    Als Erica Abi Wright kommt Erykah Badu in den U.S.A. zur Welt. Bereits als Teenager ändert die Künstlerin ihren Namen, weil sie findet, dass dieser durch die Sklaverei vorbelastet ist. Aus „Erica“ wird „Erykah“, wobei „kah“ für das fehlerlose, „innere Selbst“ steht. „Badu“ ist einfach nur eins ihrer Lieblingsworte, welches sie beim Singen gerne endlos wiederholt. Erykah ist eine Ikone und gehört nicht alleine wegen ihrer Stilsicherheit zu den wohl beeindruckendsten Frauen unserer Zeit. Daher macht es Sinn, dass sich Givenchy-Chefdesigner Riccardo Tisci für sie entschieden hat, um die kommende Spring 2014-Kollektion des französischen Modeunternehmens zu repräsentieren. Tisci ist bekannt dafür den afrikanischen- bzw. lateinamerikanischen Modeltyp zu unterstützen. Mit Erykah Badu dürfte er aber eine Wahl getroffen haben, die nicht nur eine Minderheit im Model-Business  stärkt, sondern auch dem Gründer Hubert de Givenchy gefällt. Der Couturier bevorzugt in seinen Kollektionen zumeist grelle Farben – eine Vorliebe, die sich perfekt mit Badus persönlichem Stil deckt. Zudem wäre wohl niemand geeigneter als Erykah Badu  eine Kollektion zu repräsentieren, in der verschiedene ethnische Stilelemente zusammenfliessen. Im Frühling trifft im Hause Givenchy nämlich afrikanischer Look auf japanische Tradition.

  • Falling Whistles – Berlin Launch Party

    1468810_546460478761466_463305383_nFalling Whistles ist eine Non-Profit- Organisation, die sich durch Kampagnenarbeit für den Frieden im Kongo einsetzt. Der Name der Organisation geht auf ihren Gründer zurück, der im Jahr 2008 den Osten des Landes bereiste. Seine Eindrücke über den Kongo dokumentierte er im gleichnamigen Magazin, in dem es hauptsächlich um die jungen Kindersoldaten ging, die mit nichts außer einer Pfeife bewaffnet an die Front zogen. Deshalb wurde die Pfeife für die Organisation zum Symbol des Protestes. Durch den Erwerb einer Falling Whistles-Kette können Einzelpersonen das Projekt unterstützen und ihre Solidarität zum Ausdruck bringen. Die gesamte Bewegung ist als eine globale Koalition für den Frieden zu sehen. Der Erlös der verkauften Ketten wird gespendet, um den vom Krieg betroffenen Menschen vor Ort zu helfen.

    DJ Stimulus hat bereits in New York Falling Whistles- Events unterstützt und bringt die gute Sache nun nach Berlin. Am Dienstag den 10. Dezember hat man auf der Falling Whistles – Berlin Launch Party im Schau Fenster die Möglichkeit ein ‚whistle blower for peace‘ zu werden.

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  • Nelson Mandelas erstes Fernsehinterview

    1962 wurde Nelson Mandela wegen Sabotage zu lebenslanger Haft verurteilt. Er war 27 Jahre lang politischer Gefangener, bevor er in Südafrika, in einer vollständig demokratischen Wahl, zum ersten schwarzen Präsidenten seine Landes gewählt wurde. Er zählt zu den wichtigsten Vertretern im gewaltlosen Kampf für Freiheit und seine Geschichte ist zutiefst inspirierend.

    Im Mai 1961 gab der damals 42 -jährige Mandela dem ITN -Reporter Brian Widlake sein erstes Fernsehinterview, welches Teil einer längeren ITN-Reportage über die Apartheid war. Zu diesem Zeitpunkt war die Polizei bereits auf der Jagd nach Mandela.

    Gegen Ende des Interviews reflektiert Mandela die komplexe Beziehung zwischen Frieden und Gewalt als Protest-und Verhandlungstaktik. „Gewalt“, so erkennt er, „säet immer neue Gewalt – selbst in den Besten und Edelsten von uns.“

  • Die Top 3 der schönsten Disney-Propagandafilme

    Reason-and-emotion-3Während des Zweiten Weltkriegs haben einige der größten Filmemacher auf ihrem Weg zum großen Ruhm ein kleines Päuschen eingelegt, um für die Alliierten Propagandafilme zu produzieren. Frank Capra, Alfred Hitchcock, Howard Hawks, John Ford, John Huston – sie alle haben mit einem filmischen Beitrag ihre eigene Art von Kriegsdienst geleistet. Auch Walt Disney war diesbezüglich keine Ausnahme. Im Folgenden nun die drei schönsten Propagandafilme aus dem Hause Disney, die man gesehen haben sollte:

    Platz 1: Reason and Emotion

    Platz 2: Donald Duck – The Fuehrers Face

    Platz 3: Donald Duck wants you to pay your taxes

  • The Story of Menstruation

    The story of menstruation

    Ja, ihr habt richtig gelesen: die Geschichte der Menstruation erzählt von Walt Disney.

    Von 1945 bis 1951 produzierte Disney eine ganze Reihe von Lehrfilmen, die an amerikanischen Schulen gezeigt wurden. Disney leistete richtige Aufklärungsarbeit und veranschaulichte, wie man ein Kind richtig badet, was man tun sollte um sich nicht zu erkälten, oder weshalb man nicht zu schnell fahren darf.

    Nachdem Disney die banalen Themen abgearbeitet hatte, widmete sich das Unternehmen schließlich den heikelen Inhalten der Biologie, dem Sexualunterricht. Man muss allerdings zugeben, dass wenn ein Unternehmen geeignet geeignet war um in den 1940er Jahren öffentlich über Vaginas zu sprechen ohne dass das anrüchig wirkte, dann vermutlich Disney. Der Film läuft 10 Minuten und kombiniert wissenschaftliche Fakten mit Hygiene-Tipps. Finanziert wurde der Spaß von der Internationalen Cello-Cotton Company, einem Vorläufer von Kimberly-Clark. Die Tatsache das der Film nicht von einem Bildungsträger in Auftrag gegeben wurde, sondern marktwirtschaftliche Interessen verfolgen sollte, macht deutlich, wie lange die Platzierung von subtilen Bezahlinhalte bereits praktiziert wird. Schätzungsweise 105 Millionen Schüler schauten sich in den USA diesen Film an. 

    The Story of Menstruation (Walt Disney Animation), Erscheinungsdatum: 18. Oktober 1946, Länge: 10 Minuten.

  • Die Kunst der Satire – PAWEL KUCZYNSKI
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    No thanks!

    Satire ist eine schöne Ausdrucksform, doch diese gekonnt anzuwenden eine Kunst. Kunst im Allgemeinen kann etwas Großes bei den Menschen bewirken – wenn man sie denn richtig und verantwortungsvoll einsetzt.

    Jemand, der sowohl die Kunst als auch die Satire richtig zu nutzen vermag, ist der polnischen Künstler Pawel Kuczynski. Pawel wurde 1976 in Stettin geboren und absolvierte die Akademie der Schönen Künste in Poznan mit seinem Schwerpunkt auf Grafikdesign. Er ist berühmt für seine satirischen Illustrationen, in denen er sich kritisch mit unserer Gesellschaft auseinandersetzt. Ob Religion, Politik, Massenmedien oder die verschiedenen Formen wirtschaftlicher Ungleichheit, in seinen Werken konfrontiert uns der Künstler mit dem Übel der Menschheit.

    Chains
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    Occupation
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    Brainwashing
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    Duel
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    Voting
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    Mehr Bilder von Pawel Kuczynski findet ihr auf der inoffiziellen Facebook-Seite.