Undiscovered Genius and Part-time Cultural Terrorist. True to the Game.
All my morals and values primarily come from Al Pacino movies. I’ve just enough beauty to make people wonder why I’m single and just enough of a mouth to make it easy for them to figure it out on their own.
Yeahhh, endlich ist wieder Mixtape-Mittwoch. … ach nee, stimmt nicht. Doch weil in jedem Donnerstag auch ein Hauch von Mittwoch steckt und sich Musik-hungrige motherfunker ohnehin an jedem Tag der Woche über ein gelungenes Set freuen, wird heute ausnahmsweise mal an einem Donnerstag für mehr umweltverschmidtzung musiziert. Das Prinzip bleibt das Gleiche: DJs, die vielleicht nicht jeder kennt, aber jeder kennen sollte, liefern euch einen Mix zu einem Thema.
Das umweltverschmidtzung-Mixtape kommt in dieser Woche von Rodrigo M.Barria Knopf und passend zur Jahreszeit hat er sich den Herbst als Thema gewählt.
Geboren in Santiago de Chile in 1971, kam Rodrigo vor 12 Jahre nach Berlin – wie sich das für einen anständigen Elektro-DJ gehört. In der Berliner Clubwelt ist er mittlerweile ein bekanntes Gesicht, denn vom Sisyphos bis zur Griesmühle hat er viele Tanzflächen bespielt. Zudem veranstaltet er gemeinsam mit seinem Kumpel yapacc immer freitags Chapeau Klack im Heinz Schüftan. Die Veranstaltung ist eher ein Szene-Tipp, denn hier treffen sich alle möglichen Künstler, Djs, Musik Produzenten, Party Veranstalter, Booker, Label Owners in nettem Wohnzimmerambiente. Der musikalische Anspruch ist hoch, die Atmosphäre familiär entspannt, die Moscow Mule sind lecker (Anm.d.Red.) und jeder der mag ist herzlich eingeladen.
An Promotion und Marketing-blabla ist Rodrigo ebenso wenig interessiert wie an großem DJ-fame. Die Liebe zur Musik steht für ihn im Vordergrund und der Drang neue Sounds auszuprobieren treibt ihn voran. Das er durch bookings die Möglichkeit bekommt seine Musik mit anderen Menschen zu teilen, ist für ihn ein positiver Nebeneffekt, für den er sehr dankbar ist. Lassen wir doch Rodrigos Musik einfach für sich selbst sprechen:
Ihr kennt das: Es ist wieder Mixtape-Mittwoch. Der Lieblings-Mittwoch für alle Musik-hungrigen motherfunker und der einzige Mittwoch in der Woche, an dem DJs und Musikliebhaber für mehr umweltverschmidtzung musizieren. Das Prinzip ist einfach: DJs, die vielleicht (noch) nicht jeder kennt, aber jeder kennen sollte, liefern euch einen Mix zu einem Thema.
In dieser Woche kommt das umweltverschmidtzung-Mixtape #7 von Zoka und Rami. Eigentlichsinddie beiden Herren die hauseigenen Stimmungskanonen von Kassels beliebtesten Club. Doch wenn sie nicht grade vom A.R.M.dazuverpflichtetwerden das Feiervolk in euphorische Klangextase zu versetzen, dann nehmen sie sich auch gerne mal die Zeit um die Blogs ihrer Freunde musikalisch zu bespielen.
Wer behauptet, dass Kassel langweilig, grau und inspirtaionslos sei, dem beweist das dynamische 4/4-Takt-Duo, dass die Stadt jedoch auf keinen Fall so klingt! Zoka und Rami sind eine Art Batman und Robin in der Elektromusikwelt. Dank ihnen ist die Stadt musikalisch sicher. Durch sie konnte sich der beatsport in der documenta-Stadt als Volkssport etablieren – der nicht nur am Wochenende auf ganz hohem Niveau und unter extremen Bedingungen praktiziert wird. Sie vereinen Generationen auf der Tanzfläche und verleihen selbst zwielichtigem Sound Konsens. Dafür werden sie geliebt, dafür werden sie gebucht. Das hier inhaltlich nicht zu krass auf die Kacke gehauen wird beweisen sie mit ihrem Set Autumn Leaves. Passend zur Jahreszeit haben sich die Jungs den Herbst als Thema gewählt. Wie das klingt hört ihr euch am Besten gleich an.
Wer danach so entzückt ist, dass er die beiden buchen möchte, der schreibt eine Mail an zoka@armaberokay.de.
„Die Kunst ist eine Vermittlerin des Unaussprechlichen.“
– Johann Wolfgang von Goethe
„Du bist ein Künstler!“ Jedes Mal, wenn seine Mutter ihn beim Zeichnen beobachtete oder seine fertigen Werke begutachtete, bestätigte sie ihm mit diesen Worten sein Talent. Vielleicht sind diese Worte auch der Grund, weshalb er nun irritiert meine Frage wiederholt: „Ab welchem Zeitpunkt ich Künstler werden wollte?“ Eine ganze Weile sucht er nach einer Antwort. Doch weshalb sollte jemand etwas werden wollen, was er schon immer gewesen ist? Sebastian Valbuena ist ein Künstler. Bereits von klein auf waren Illustrationen ihm die liebste Art sich mitzuteilen – selbst dann, wenn sich die Realität nicht in Worte fassen ließ.
„Punkt, Punkt, Komma, Strich und fertig ist das Mondgesicht.“ Wer kennt diesen Reim nicht aus seiner Kindheit? Viele Eltern versuchen noch heute mit dieser Eselsbrücke ihren Nachwuchs zum Malen zu animieren. Leider oft mit mäßigem Erfolg, denn die meisten Kinder bleiben eher unbeeindruckt von diesem einfachen Trick. Bei Sebastian war das anders. Er war tief beeindruckt und konnte kaum glauben, was sein Vater ihm Geniales beibrachte. Begeistert zeichnete er selbst ein paar Strichmännchen nach, um das Mondgesicht schon bald nach seinen eigenen Vorstellungen abzuwandeln. Das Gesicht bekam Hörner und die Strichmännchen entwickelten sich schnell weiter zu Batman und Spiderman. „Pünktchen, Pünktchen, Komma, Strich“ – für Sebastian der Beginn einer großen Leidenschaft.
Der Grundstein war gelegt und neben künstlerischen Vorbildern im eigenen Freundeskreis, suchte Sebastian nach Möglichkeiten, sich auch innerhalb seiner schulischen Ausbildung kreativ weiterzuentwickeln. Deshalb lernte er bereits in einem schulischen Praktikum viel über gestalterische und fotografische Grundlagen und beschäftigte sich früh mit der Theorie der Wahrnehmung. Selbst seine Nebentätigkeiten stimmte er auf seine privaten Interessen ab, weshalb er in einer Agentur für Grafik und Medien anfing. Dort erhielt er einen ersten Einblick in die Zeitschriftenentwicklung und versuchte sich in Editorial Design. Wie zuvor beim ‚Mondgesicht‘ entwickelte er sich auch hier schnell weiter um bald darauf verschiedene Magazine mit seinen Illustrationen zu beliefern.
Während seines Kommunikationsdesign-Studiums an der btk legte Sebastian seinen Schwerpunkte auf Editorial Designs, Illustration und Animation. Doch ob Grafikdesign, Illustration oder Karikatur – letztendlich gibt es keinen Bereich, in dem sich Sebastian nicht bereitwillig und mit großer Freude ausprobiert.
Egal wie schnell er künstlerisch wächst, an Vorbildern hat es ihm auf seinem Weg nie gemangelt. Natürlich bewundert er heute die ‚Punkt, Punkt, Strich‘-Technik des Vaters ein klein bisschen weniger als damals, doch gestalterische Leitbilder gibt es in seinem Leben auch heute. „André Carrilho ist zur Zeit jemand, der mich mit seinen Arbeiten wirklich beeindruckt“, gesteht er fasziniert.
Zur Zeit arbeitet Sebastian an einem Kinderbuch. Für seine Abschlussarbeit an der Berliner Technische Kunsthochschule befasst er sich mit dem Thema ‚Angst‘. Ein ernstes Thema, welches er kindgerecht präsentieren möchte.
Ein ambitioniertes Vorhaben, denn wir leben in einer Gesellschaft, in der es nie einfach war offen und ehrlich über Gefühle zu reden. Besonders dann, wenn die Emotionen eine vermeintliche Schwäche aufzeigen, werden sie gerne verschwiegen. „Ängstlich? Ich??? Nein!!!“. Angstzustände zählen zu den Tabu-Themen. Eine besondere Herausforderung ist deshalb die didaktische Aufbereitung für eine junge Zielgruppe. Doch man weicht der Welt bekanntlich nicht geschickter aus als durch die Kunst, und man verknüpft sich nicht besser mit ihr als durch die Kunst. Diesen Widerspruch nutzt Sebastian, um sich mit kindlicher Leichtigkeit an ein Thema heranzuwagen, dass eher mit Beklemmung und Bedrückung assoziiert wird.
Angst ist eine Gefühl, und die lassen sich bekanntlich oft schwer in Worte fassen. Doch genau hier liegt die Stärke des Illustrators: Bevor es Sebastian die Sprache verschlägt, malt er ein Bild. Auf sein Kinderbuch darf man deshalb sehr gespannt sein. Vielleicht wird dieses Buch schon sehr bald zu einem Standardwerk, dass in keinem Kinderzimmer fehlen darf und nachfolgenden Generationen ein ruhiges Einschlafen im Dunkeln ermöglicht – ganz ohne, dass das Schlaflicht an bleiben muss.
Das Forbes Magazine ist eins der erfolgreichsten Wirtschaftsmagazine der Welt. Seit 1917 bietet das Medium eine Plattform für Ranglisten, die Menschen mit großer Freude nach Gehalt und Macht ordnen. Gerne wird bei dieser Auflistung auch das Geschlecht differenziert. Das macht viel Sinn, denn so wird der Einkommensunterschied zwischen Männern und Frauen nicht gleich auf den ersten Blick deutlich und lenkt unnötig vom Inhalt der Liste ab. Es geht bei den Ranglisten schließlich nicht darum, sozialkritische Themen anzustoßen oder wirtschaftliche Entwicklungen zu hinterfragen.
Demnach lässt sich der Inhalt von 97 Jahre Listenspaß auch schnell zusammenfassen: Raumpfleger, Friseure, Kellner und Zeitungsausträger zählten seit der ersten Ausgabe nie zu den top Verdienern. Natürlich hätte damit auch niemand wirklich gerechnet. Deshalb führt diese Aussage ebenso wenig zu Verwunderung wie die Tatsche, dass Frauen und Männer noch immer nicht gleich vergütet werden, selbst wenn sie das gleiche Tätigkeitsfeld ausführen. Doch warum ist das so?
Weshalb vermisst niemand eine Rangliste der bestbezahltest Müllmänner? Vermutlich weil man sich schlicht damit abgefunden hat, dass bestimmte Berufsfelder nun mal nie ein hohes Ansehen geniessen oder besonders gut bezahlt werden. Statt dem entgegenzuwirken verstärken wir die Situation noch, indem wir unserem Nachwuchs raten, besser Anwalt als Müllmann zu werden. Eine traurige Tatsache, die deutlich macht, dass wir hier schleunigst etwas weiter denken sollten.
Seit Jahren jagt bei Forbes eine schwachsinnige Liste die Nächste. Heute wurden die bestverdienensten Models 2014 gelistet und noch vor ein paar Tagen hatte das Heft die bestbezahltesten DJs bekanntgegeben. Nicht, dass man es den Stärkeren des wirtschaftlichen Evolutionskampfs nicht gönnt, doch was sagen solche Listen über unsere Gesellschaft aus? Welches Wertesystem hat sich in unseren Köpfen verankert, dass die Runde eines Models über den Catwalk ‚mehr wert‘ ist, als die Arbeit einer Frau, die Senioren pflegt? Wie kann ein DJ an einem Abend mehr verdienen als ein Mann, der sich den ganzen Tag auf dem Bau plagt?
Vielleicht hat der Ein oder Andere schonmal darüber nachgedacht den Job als Kassierer aufzugeben, um Fußballprofi oder Formel1-Fahrer zu werden? Grundsätzlich keine ganz blöde Idee! Lukrativer wäre es allemal. Vielleicht kam dem Ein oder Anderen auch schonmal der Gedanke, dass die Vergütungen in einigen Berufsfeldern nicht ganz fair zu sein scheint – unter Leistungsbezogenen-Kriterien betrachtet. Und wer hat sich bei der Fussball-WM nicht wenigstens einmal darüber geärgert, wenn ein Pass nicht vernünftig angenommen wurde? Schließlich bekommt der Typ auf dem Feld einen Haufen Kohle um genau das zu können!
Die Wahrscheinlichkeit auf eine ‚gerechte‘ Vergütung scheint ähnlich hoch wie ein 6er im Lotto.
Vergütet wird nach Leistung. Jedoch muss man zwischen der Wirkung einer Leistung und der Erbringung einer Leistung unterscheiden. Wenn ich morgens eine Zeitung pünktlich ausliefere, dann habe ich zwar eine Leistung erbracht, doch außer der Erfüllung meiner Arbeit habe ich nichts ‚erwirkt‘. Wenn allerdings Heidi Klum eine Zeitung ausliefern würde, wäre die Wirkung sehr wahrscheinlich eine Andere. Der Leser wäre vor Begeisterung völlig aus dem Häuschen (beim normalen Boten hätte er sich nie so gefreut. Da war die Erbringung der Leistung eine Selbstverständlichkeit). Allen Menschen in seiner Umgebung würde er von diesem Erlebnis berichten. Die Reputation der Zeitung und die der Zustellerfirma würden wahrscheinlich steigen. Sicher würde Heidi auch nichts liefern ohne dabei gebührend von einem Kamerateam begleitet zu werden. Das schafft Arbeitsplätze und kurbelt somit die Wirtschaft an. Was auch immer sie beim Zeitungsaustragen trägt, jeder Modeblogger wird sich danach damit beschäftigen – eine unschätzbare PR für das Label. Das sind nur wenige Beispiele, die verdeutlichen, weshalb die Leistung von Heidi, aufgrund ihrer Auswirkungen, am Ende mehr Geld ‚wert‘ ist als die Leistung von Uschi Meier, der sympathischen Zeitungsbotin aus Brandenburg.
Dies ist der Anfang vom Ende der Chancengerechtigkeit. Durch ihre Leistung hat Heidi realistisch gesehen die besseren Chancen, wodurch sie mehr Geld verdient. Mehr Geld bedeutet in unserer Gesellschaft oft auch mehr Macht (eine Gleichung, die man ebenfalls überdenken darf). Wer ‚Macht‘ hat, dem bietet sich die Möglichkeit auf das Denken von einzelnen Personen und sozialen Gruppen einzuwirken. Das ist übrigens auch der Grund, weshalb der Teufel immer auf den dicksten Haufen kackt. Hat diese Eskalationsspirale einmal begonnen, ist sie nur schwer zu stoppen.
„Es ist in den letzten 20 Jahren schwerer geworden, aus Einkommensarmut oder weniger privilegierten Lebenslagen herauszukommen“, sagt auch Gert G. Wagner, Vorstandsmitglied des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW).
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier mit dem zweifelhaften Talent, sich im Laufe der Zeit mit allem abzufinden. Bestehende Unzufriedenheit wird durch meckern abgebaut, doch gehandelt wird selten. Die Bereitschaft für Veränderung zeigt sich oft erst, wenn es keine anderen Alternative mehr gibt. Ein weiteres Problem in unserer Gesellschaft ist die mangelnde Durchlässigkeit. ‚Vom Tellerwäscher zum Millionär‘ ist keine repräsentative Erfolgsgeschichte. Statistisch gesehen entscheidet die soziale Herkunft über den beruflichen Erfolg (vgl. M.Hartmann:“Mythos von den Leistungseliten“, 2002). Niemand, der seine Finanzen in trockene Tücher gepackt hat, ist wirklich an einer gerechteren Um- oder Neuverteilung interessiert. Wir handeln alle noch zu Ego-zentriert und sind zu stark auf den eigenen Vorteil bedacht. Dadurch haben wir keinen klaren Blick auf die Gesamtsituation. Unsere Politiker sind dafür ein schönes Beispiel: Sie wollten sich ihre Diäten erhöhen – Leistungsunabhängig, ohne Berücksichtigung der aktuellen wirtschaftlichen Lage und der wachsender Armut in der Bevölkerung. Doch wenn selbst Politiker, die die Bedeutung von ‚zum Wohle des Volkes‘ verstanden haben müssten, nicht entscheiden können ohne dabei an ihren persönlichen Vorteil zu denken – wie will man solche Entscheidungen von Menschen erwarten, die am Existenzminimum leben? Laut Handelsblatt gilt bereits jeder siebte in Deutschland als einkommensarm oder ist von der Armut bedroht.
Dabei trägt zur steigenden Kluft zwischen arm und reich jeder Einzelne seinen Teil bei! Die Vermögenden zu beschuldigen ist eine Milchmädchenrechnung. Selbst wenn sie sich unverhältnismäßig bereichern, sind diese egoistischen Verhaltensweisen beim aktuellen Stand von Bewusstsein repräsentativ dafür, wie die Mehrheit der Menschen denkt und handelt. Sicher wäre es wünschenswert, wenn Menschen in führenden Positionen über genügend Weisheit und Selbstlosigkeit verfügten zum Wohle der Allgemeinheit zu handeln. Doch Hand aufs Herz: Wer von uns hat jemals um eine Lohnminderung gebeten oder eine Lohnerhöhung freiwillig abgelehnt? Auch Top-Verdiener arbeiten für ihr Geld – wie hart dass in der Relation sein mag, spielt dabei keine Rolle.
Interessant ist jedoch die Tatsache, dass die unteren Gesellschaftsschichten sich dies gefallen lässt! Mehr noch: Sie nehmen die Opfer-Rolle an und fördern durch eine passive Haltung sogar bestehende Ungleichheiten. Um dies zu verdeutlichen kommen wir wieder auf das Klum-Beispiel zurück: Wem hat sie ihr Einkommen zu verdanken? Nicht ausschließlich den elitären Personengruppen, sondern in erster Linie dem kleinen Mann, der ihren Personenkult fördert. Wer Produkte kauft, die für sie werben (oder für die sie wirbt) steigert ihren Marktwert. Selbst Fernsehzuschauer, die ihre Sendung nur nebenbei laufen lassen, wenn nichts bessere kommt zahlen indirekt ihre Miete und ihren Manager gleich mit. Daran ist nichts Verkehrtes, doch wem das nicht gefällt, der muss es lassen! Denn durch dieses Verhalten entsteht Nachfrage, auf die der Markt lediglich reagiert. Ob man das nun ungerecht findet oder nicht, so funktioniert unser aktuelles Wirtschaftssystem. Der überbezahlte Firmenmanager kann nur ein Produkt platzieren, wenn ihr es wollt – wenn ihr es nicht mehr wollt, wird er es nicht mehr produzieren wodurch der Manager schon sehr bald nicht mehr überbezahlt sein könnte. Ein Industriezweig kann nur boomen, wenn Nachfrage besteht – und die Nachfrage kreiert ihr!
Doch zur Zeit scheint zumindest die Nachfrage zu steigen. Nicht wirklich verwunderlich, wo doch Konsum eine beliebte Ersatzbefriedigung ist, um bestehende Unzufriedenheit für einen kurzen Moment zu kompensieren. Selbst wenn keine Nachfrage für ein Produkt besteht, sind Menschen so suggestiv, dass sich mit guter Werbung leicht Nachfrage schaffen lässt. Deshalb geht es den Bürgern auch dann noch schlecht, wenn es der deutschen Wirtschaft eigentlich ganz gut geht. Daher gibt das Bruttoinlandsprodukt mittlerweile auch keine zuverlässige Auskunft mehr über die reale Wirtschaftskraft dieses Landes – das Bruttosozialprodukt hingegen schon. „Das Land schafft Arbeitsstellen – ich habe drei davon!“, ist kein schlechter Witz, sondern traurige Realität. Alles drei Jobs werden gebraucht um die Ersatzbefriedigungen zu finanzieren, durch die die Nachfrage weiter steigt. Das hält die Konjunktur scheinbar stabil – mit verheerenden Folgen.
Wer dieser Entwicklung und der daraus entstehenden sozialen Ungleichheit entgegenwirken möchte MUSS lernen bewusster zu konsumieren. Kauft nur Produkte, die euch etwas ‚wert‘ sind! Denkt überhaupt mal darüber nach, was euch etwas ‚wert‘ ist und was ‚Wert‘ überhaupt für euch bedeutet. Schaut Sendungen nicht nur um anschließend darüber zu lästern. Gestaltet die Quote aktiv indem ihr lediglich Programme schaut, die euch WIRKLICH gefallen. Kein Applaus für Scheiße. Bundesliga gut und schön, doch solange ihr euch für Bayern mehr interessiert als für euren 1.FC Dorfverein werden die Bayern-Jungs auch mehr verdienen als ihr im Büro. Niemand, der Fussballfernsehen sieht darf sich über zu hohe Spielergagen aufregen, denn ihr macht diese ermöglich!
Unternehmer sollten sich ehrlich fragen, wie realistisch ein exponentielles Wachstum tatsächlich ist? Wie viel Sinn macht es, endlos in den Markt hinein zu verkaufen? Ist das Cover von Forbes wirklich erstrebenswerter als langfristige und nachhaltige Alternativen? Leistungsdruck und Ranglisten verführen zu Marketingstrategien, die sich im Nachhinein oft rechen. Ohne Konsum würde das bestehende Wirtschaftssystem zusammenbrechen. Doch statt bereits jetzt über Umstrukturierung nachzudenken, versuchen die meisten Firmen mit aller Gewalt die Konsumgesellschaft aufrechtzuerhalten. Rein logisch ist es unmöglich den Grad der Sättigung endlos auszureizen, doch auch ihr besteht scheinbar erst dann die Bereitschaft zur Veränderung, wenn es keine anderen Alternativen mehr gibt.
Wäre Deutschland ein Kind, dann wären wir eine sehr fettes Kind. Ein Kind, welches kurz davor steht zu platzen. Wir haben überproduziert und überkonsumiert – in fast allen Bereichen. Wir haben wahllos in uns reingestopft ohne nachzudenken. Nun werden wir die Opfer unserer eigenen Fettleibigkeit. Genau wie bei einer Diät müssen wir jetzt lernen zu verzichten. Fühle ich mich als Pflegepersonal unfair vergütet im Vergleich mit einem Top-Model? Dann guckt diese Sendungen nicht! Ihr seid es, denen Top-Models ihre Gage zu verdanken haben. Würdet ihr euch nicht für sie interessieren, würden sie nicht mehr verdienen als ihr! Findet ihr es scheiße, dass P.Diddy ein geileres Auto fährt als ihr? Dann kauft seine Alben nicht. Wie bitte? Ihr findet die Musik aber geil? Okay, dann kauft halt weiter seine Alben aber vielleicht nicht unbedingt die P.Diddy Kuschelbettwäsche, die US-Tour auf DVD, das P.Diddy Parfum und das lebensgroße P.Diddy Fanposter. Alles in Maßen nicht im Massen.
Und um Himmelswillen kauft bitte keine scheiß Magazine mit dämlichen Ranglisten von überbezahlten Menschen, um euch von deren Lebensstandard beeindrucken zu lassen. He is a rich mof***er – so what?!
Foto:Rowan Hellier und Alex J. Ecclesston (von links)
Über zwei Jahre ist es nun her, dass die Kiez Operim Garten der Renate ihr Debüt gab. Kommendes Wochenende kehrt das Projekt zurück an den Ort, an dem alles begann. Freitag und Samstag gibt es in der Renate die Semi-Oper The Fairy Queen von Henry Purcell zu sehen. Eine ausgewählte Besetzung von internationalen Künstlern erzählt die surreale Geschichte, die inhaltlich an Shakespeares Sommernachtstraum erinnert.
„Rowan Hellier und ich sind beide Briten, die in Berlin leben und klassische Musik lieben. Rowan ist eine professionelle Opernsängerin und nach ein paar gemeinsamen Trinkabenden nahm unsere Projektidee zunehmend Form an. Wir wählten dann die Wilde Renate als Veranstaltungsort für die erste Aufführung, denn das ist einfach mein Lieblingsclub in Berlin. Das ganze Renate-Team war brilliant in der Zusammenarbeit und eine große Unterstützung„, erklärt Alex J. Ecclesston die Idee hinter dem Kiez Oper-Konzept.
Wer sich klassische Musik in der Renate jedoch so gar nicht vorstellen kann, der bekommt hier einen Eindruck davon, wie ein Opernabend in einem der beliebtesten Elektro-Läden aussehen kann:
Die Vorstellungen beginnen jeweils um 21:45 Uhr. Wer jedoch Wert auf einen Sitzplatz legt, der sollte nicht erst auf den letzten Drücker erscheinen.
Um den Sitzplatz müsst ihr euch selbst kümmern, doch wir klären für euch den Eintritt. Für die Aufführung am Freitag könnt ihr Gästeliste gewinnen! Einfach bis zum 21. August eine Mail mit dem Betreff „Oper“ an verlosung@umweltverschmidtzung.net.
Nicht nur Musiker haben das Recht auf eine Europatournee! Deshalb zieht der brasilianische Streetart-Künstler ONIO mit seiner Euronio-Tour durch die europäischen Metropolen. Neben Barcelona, Paris, London und Amsterdam steht natürlich auch Berlin auf der 75-tägigen Reiseroute. Hier gibt es seine Arbeiten in der zweiwöchigen Einzelausstellung ONIO’s Ecke in der Urban Spree zu sehen.
Ersparen wir uns an dieser Stelle das Pressetext-blabla darüber, was er für ein multidisziplinärer Ausnahmekünstler ist. Ihr seid schließlich alt genug und sollt selbst entscheiden, ob seine Muster kompliziert und seine Kompositionen dynamisch sind. Befassen wir uns lieber damit, wer dieser ONIO eigentlich ist:
ONIO / Sao-Paolo
Bereits im zarten Alter von 13. Jahren begann ONIO sein Interesse an der Streetart zu entdecken. Es dauerte nicht lange bis er damit begann überall in der Stadt seinen Namen zu hinterlassen, wodurch er schon bald zu einem der bis dato ersten Streetart-Künstler der brasilianischen Hauptstadt wurde. Seither hat sein Stil die brasilianischen Graffiti-Szene geprägt und sein ästhetisches Verständnis beeinflusst die Werke anderer Writer. Trotz allem Bezug zur Strasse ist es ihm wichtig, dass sein kreativer Prozess nicht einer bestimmten Szene zugeordnet wird. Dort entdeckte er seine Leidenschaft für die Malerei, doch den Galerien war nie abgeneigt.
Während der Ausstellung in Berlin gibt es neben seinen bestehenden Bildern aber auch Projekte mit lokalen Künstlern. In der Urban Spree wird der Brasilianer zum Beispiel gemeinsam mit Kid Gringo aus Leipzig ein Wandbild anfertigen. Die beiden verbindet eine langjährige Freundschaft. Gemeinsam haben sie in Brasilien bereits Workshops organisiert, in denen Kinder neben dem Graffiti malen auch noch Englisch lernen konnten.
ONIO’s Ecke könnt ihr noch bis zum 30. August von Dienstag bis Sonntag sehen. Die Galerie der Urban Spree ist von 12-19 Uhr geöffnet und der Eintritt ist frei.
Urban Spree, Revaler Strasse 99, Berlin-Friedrichhain, S+U-Bahn: Warschauer Straße
Freunde der guten Musik: Es ist wieder Mixtape-Mittwoch. Der Lieblings-Mittwoch für alle Musik-hungrigen motherfunker und der einzige Mittwoch in der Woche, an dem DJs und Musikliebhaber für mehr umweltverschmidtzung musizieren. Das Prinzip ist einfach: DJs, die vielleicht nicht jeder kennt, aber jeder kennen sollte, liefern euch einen Mix zu einem Thema.
Das umweltverschmidtzung-Mixtape kommt in dieser Woche von Techno-Opa Typecell. Der DJ und Produzent begann seine Karriere bereits im Jahr 1992 und dürfte den älteren Semestern unter euch auch als DJ PMC ein Begriff sein. Die ersten Veröffentlichung brachte er noch über sein eigenes Label raus. Doch schon bald wurden auch andere andere Plattenlabels wie Bonsai Records auf seinen ballernden Hardtechno-Sound aufmerksam. Selbst die Thunderdom House Nation wollte nicht auf die Tracks von Guido Hoppe verzichten. Im Jahr 2000 erschuf sich der Mann, dem die Kassler die musikalische After-After-After-Beschallung zu verdanken haben, ein neues Alter-Ego: Typecell.
Sein Fusion-Techno-Sound und die treibenden Drum and Bass-Klänge werden nicht nur in der Underground-Techno Szene geschätzt – in der Guido längst eine feste Größe ist. Er hat zahlreiche Veröffentlichungen auf Vinyl, CD (und ja, im digitalen Zeitalter natürlich auch auf MP3) vorzuweisen und genießt zu recht einen guten Ruf als DJ und Produzent. Doch wer denkt das Herr Hoppe musikalisch nur gegen die Wand brettern kann, der irrt sich gewaltig. Privat ist der Mann nämlich ein richtiger Allrounder und in allen Genres zu Hause. Über Chart-Mukke kann man mit ihm ebenso fachsimpeln wie über die neusten Deutsch-Rap-Releases.
Daher ist es nun eine ganz besondere Ehre, dass das Mixtape in dieser Woche von Mister Typecell kommt. Und nun dreht die Anlage auf bis nix mehr geht und teilt mit euren Nachbarn, was dieser Mann euch auf die Boxen legt:
Lange Zeit waren die Weinberg-Terrassen nicht offiziell betretbar und wurden deshalb höchstens von Jugendlichen als Austragungsort abendlicher Saufgelage und wilder Fummeleien genutzt. Mit Kunst hatte das alles wenig zu tun und selbst die Schmierereien an der Wand waren weit davon entfernt, einem künstlerischen Anspruch gerecht zu werden. Erst nachdem im documenta-Jahr 2012 ein argentinischer Künstler seine Tonskulpturen an diesem historischen Ort ausstellte, erinnerte man sich daran, dass man diese Location auch besser nutzen kann. Deshalb wird im Jahr 2014 aus dem Freiluft-Jugendzentrum wieder eine Freiluft-Ausstellung. Nach Dämmerung werden hier Licht-Installationen internationaler Künstler gezeigt.
Zeev P.Novak: IridoZeev P.Novak: Irido
Die letzten Jahre führten die nächtlichen Entdeckungsspaziergänge des Licht[e]wege-Projekt durch den Bergpark Wilhelmshöhe oder über die Insel Siebenbergen der Kasseler Karlsaue. Über Zehntausende Besucher haben sich die Ausstellungsreihe mit den Licht-Installationen an ungewöhnlichen Orten bereits angeguckt. Doch auf dem diesjährigen Parcours kann man nun auf wirklich verschlungenen Pfaden Kunst erleben. Das Weinbergareal ist ein denkmalgeschütztes Gebiet, welches neben den künstlerischen Überraschungen der Ausstellung, einen der schönsten Ausblicke über die Stadt bietet. Wer die Möglichkeit hat sich die Ausstellung anzugucken, sollte diese unbedingt nutzen!
Axel Kretschmer: Ich bin unterwegs – in meinem HausAxel Kretschmer: Ich bin unterwegs – in meinem Haus
Laut einer amerikanischen Studie waren im Jahr 2002 lediglich 26 Prozent der Skateboarder weiblich. Zu diesem Ergebnis kam man in den Staaten – über die Zahlen in Deutschland wollen wir besser gar nicht erst reden…
In meiner Jugend, Anfang der 90er, wurden Frauen mit Board eher belächelt. Ich selbst skatete nicht gut aber gerne. Vielleicht hätte ich nie damit angefangen, wenn meine Freunde nicht alle Skater gewesen wären. Mir wurde es irgendwann zu dumm einfach nur doof in der Ecke rumzusitzen und ihnen beim Fahren zuzugucken, ich wollte selbst Tricks ausprobieren.Ich borgte mir die Boards meiner Freunde, wenn sie pausierten und legte los – was in meinem Fall bedeutete, ich versuchte mich vorwärts zu bewegen ohne mich ernsthaft zu verletzen.
Als ich mir von meinen Eltern ein eigenes Skateboard wünschte, überraschten sie mich gleich am folgenden Tag mit einem neon-grünen Komplettboard aus des real-Supermarkt. Meine Freude darüber hielt sich in Grenzen. Wäre das Ding nicht eh schon hässlich wie die Nacht gewesen mit diesem geschmacklosen, neon-grünen Neptun-Grip, hätte man mich spätestens wegen des neon-grünen Stoppers am Tail aufgezogen. Ein Skateboard mit Bremse. Geil. Nicht! Meine Freunde liebten mich wie eine Schwester, aber skatende Mädchen mit neon-grünen Decks und Bremse hätte unsere Freundschaft auf eine harte Probe gestellt. Ich verstaute das Geschenk meiner Eltern deshalb unter den Sonnenstuhl-Auflagen in der Garage, in der Hoffnung das es dort niemals jemand finden würde. Das Gegenteil von gut ist ja oft auch gut gemeint, und meine Eltern hatten es sicherlich nur gut gemeint.
Oft nahmen mich ‚meine Jungs‘ mit auf den Parkplatz des Einkaufszentrums wo sie die neusten Tricks übten während ich mich mit den Basics beschäftigte. Irgendwann stand ich meinen ersten Olli, dass da ‚keine BILD-Zeitung‘ war mir egal. Ich fand’mich toll! „Jessicaaaaa, du musst die Tricks auch im fahren können. Sonst bringt das doch alles nicht!“ Gut, im Nachhinein muss ich zugeben das ich vielleicht nicht ganz so geil war, wie ich mich damals selbst fand. Ich würd’mich nicht als talentfrei bezeichnen, aber die ungeschönte Kritik meiner homies trug nicht zu meinen Lernfortschritten bei: „Boa Jessie… nix gegen dich, aber wenn Mädchen Skateboard fahren dann sieht das irgendwie immer so… scheisse aus…“. Ja, damals war Skateboarding eher was für Jungs. Leichte Achsen und mädchenfreundliche Decks gab es ebenso wenig wie Skatewear für Frauen.Doch irgendwie überlebte ich diese Zeit in meinem viel zu großen Dosse-Posse Hodie und meiner Carhartt-Baggie Pans. Erst als aus den Jungs mehr als Freunde wurden und mir mein damaliger Freund gestand, dass ich schon schön, aber meine blutigen Knie weniger sexy waren, hatte ich die Schnauze voll und nagelte mein Board an die Wand.
Doch seit einiger Zeit kehren die Ladys auf das Brett zurück. Ich beobachte das mit großer Freude, denn wer behauptet, dass Skateboarding nur was für Jungs is‘, hat einfach keinen Plan! In den frühen Jahren des Sports waren weibliche Skater weit verbreitet.
Weshalb ich die Damen aus den 70ern wieder rauskrame? Damit wir sie nicht vergessen und junge Mädchen etwas weniger (Lady Gaga) und dafür etwas mehr wie Ellen O’Neill werden. Who run the world? Girls!
Yeahhh, endlich ist wieder Mixtape-Mittwoch. Der Lieblings-Mittwoch für alles Musik-hungrigen motherfunker und der einzige Mittwoch in der Woche, an dem DJs und Musikliebhaber für mehr umweltverschmidtzung musizieren. Das Prinzip ist einfach: DJs, die vielleicht nicht jeder kennt, aber jeder kennen sollte, liefern euch einen Mix zu einem Thema.
Das umweltverschmidtzung-Mixtape kommt in dieser Woche von Samz. Gemeint ist hier nicht das Sams aus dem Kinderbuch von Paul Maar mit den Wunschpunkten und der Schweinenase, sondern das Samz der Hot Cheese Crew. Diese Art von Samz sieht nicht nur besser aus, sondern ist auch künstlerisch viel talentierter. Wunschpunkte sieht es höchstens nach einem harten Wochenende und mit blöden Sprüchen über seine Nase fangen wir jetzt erst gar nicht an, denn so was führt ja nur wieder zum Verdacht auf den Konsum von sinneserweiternden Drogen.
Damals, als das Gründungsmitglied noch jung und schön war und in Berlin lebte, legte er auf den Introducing Partys auf. Heute beschallt er das A.R.M. und sorgt im Kassler Weinbergkrug dafür, dass der Dienstag schon wie ein Samstag klingt. Doch Samz, seine Mutter nennet ihn übrigens Philipp, legt nicht nur richtig geile Musik auf, er kann auch richtig geil malen. „Malerei und so…“, nennt er als sein Hobby und weil ihn das Visuelle so fasziniert hat er gleich visuelle Kommunikation studiert. Macht ja Sinn! Was er künstlerisch so aufm Kasten hat, das könnt ihr auf seinem bildgewaltigen tumblr checken. Wenn er nicht malt oder musiziert dann verliert das Samz in seiner Freizeit leidenschaftlich gerne Mobilfunktelefone, weshalb er nur selten in den Genuss des mobilen Internets kommt. Is‘ vielleicht auch besser so, denn so bleibt dem Jungen mehr Zeit für die schönen Künste im Leben – und um Mixtapes für seine bloggenden Freunde zu machen.
Das Samz Mixtape ist eine Reise durch die Musikgeschichte. Mit „Wörtern hab‘ ich nicht so“, erklärt Phillip. Die Kraft der Worte ist ihm zu begrenzt und deshalb bedient er sich lieber der Musik um Emotionen zu transportieren – wie das klingt könnt ihr euch auf seiner Mixcloud-Seite anhören. Im umweltverschmidtzung-Mixtape #5 erzählt Phillipp die Geschichte eines möglichen Lebens. Der Anfang war noch festgesetzt, doch dann war alles offen. Alles ungewiss. Reine Impro, die wie ein Leben gute Tage und schlechte Tage hat. Patzer gibt’s nicht, denn die gehören dazu – that’s life!
Aber genug der Worte, jetzt gibt’s Hot Cheese für die Ohren: